Kein übler Hundegeruch Weniger Parasiten Starkes Immunsystem Wesentlich kleinere Kotmengen Starke Bänder und Sehnen Bessere Muskulatur Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen Weniger Wachstumsprobleme Risiko von Magendrehung drastisch reduziert Schönes, gesundes, glänzendes Fell
In der Praxis
Da Hunde verschieden sind, müssen Sie Ihren Hund gut beobachten und gegebenenfalls den Ernährungsplan auf Ihren Hund abstimmen. Es gibt Hunde, die kein Getreide vertragen oder rohes Fleisch und Knochen anfangs nicht ohne weiteres verdauen können. Manche Hunde mögen Innereien oder Gemüse einfach nicht. Der folgende Diätplan ist nur als Anhaltspunkt gedacht.
Fleisch sollte in möglichst großen Stücken oder am Knochen gefüttert werden, da das Kauen wichtig für die Zahnpflege ist. Fleisch und Getreide nicht mischen, denn dadurch können Blähungen verursacht werden. Das heißt also: Der Hund muss in der Regel zweimal täglich gefüttert werden, wenn Sie Getreide füttern möchten. Und zwar aus zwei Gründen: Erstens ist es gut, Zutaten zu trennen, zweitens ist die Gefahr einer Magenumdrehung wesentlich geringer, wenn die Futterration auf zwei Mahlzeiten aufgeteilt wird.
Einmal wöchentlich sollten nur Flocken oder Gemüse gefüttert werden, gefolgt von einem Fasttag. Also: fünf Tage pro Woche Fleisch füttern, einen Tag fleischlos und einmal fasten lassen. Wenn der Hund das Fasten nicht gut verträgt, reicht es auch, wenn man einmal wöchentlich fleischlos füttert.
Sie können das Gemüse entweder allein als Mahlzeit geben oder zum Fleisch beifüttern. Es gibt Hunde, die das Gemüse nicht so gerne essen. In diesem Fall kann man entweder Hackfleisch oder Thunfisch dazu mischen oder Leber mit dem Gemüse pürieren.
Wenn wir davon ausgehen, dass der Hund zweimal am Tag gefüttert wird, also 12 Mahlzeiten pro Woche erhält, sollten bei 8 Mahlzeiten Fleisch/Knochen dabei sein, viermal Gemüse und etwa viermal Getreide/Milchprodukte.
Beispiel: 4 reine Fleisch/Knochen-Mahlzeiten 4 Fleisch/Knochen- und Gemüse-Mahlzeiten 4 Getreide/Milchprodukt-Mahlzeiten
Wenn Sie Getreidefrei füttern möchten, sollte das Gemüse 10-25%; die Fleisch/Innereien/fleischige Knochen 75-90% der Gesamtration sein. Der Knochenanteil (gemeint sind RFK = rohe, fleischige Knochen) sollte nicht 30% der Gesamtration übersteigen; ideal wäre 10%.
Getreide-Mahlzeit:
Flocken mit Buttermilch, Ziegenmilch oder Karottensaft. Dazu ab und zu ein Ei oder Hüttenkäse, Joghurt usw. Es gibt Hunde, die Getreideprodukte nicht vertragen, bzw. dagegen allergisch sind. Es ist nicht notwendig, Getreide zu füttern, es kann durchaus weggelassen werden. Allergischen, arthritischen oder krebskranken Hunden sollte kein Getreide gefüttert werden.
Fleisch-Mahlzeit:
Fleisch und Knochen mit Kräutermischung und Ölmischung
Gemüse-Mahlzeit:
frisches, püriertes und/oder sehr leicht gedünstetes Gemüse & Grünzeug - auch mit Leber oder Joghurt oder Hüttenkäse. Dazu Öl (1 bis 2 Tl)
Fleisch/Knochen – Rind: Muskelfleisch, Herz, Milz, Niere, Pansen, Blättermagen, Leber, Schlund, Kopffleisch, alle Knochen, insbesondere die weicheren
Lamm: wie Rind, jedoch nicht Pansen
Huhn: ganze Hühner, Hälse, Rücken, Leber, Herz - nur roh!!
Fisch: ganze Fische, nur roh
Eier: mit Schale, roh
Innereien: nur ein- bis zweimal pro Woche Leber ca. 200 bis 300 g (bei einem Hund von 30 kg) Pansen/Blättermagen ein- bis zweimal pro Woche Schweinefleisch meiden oder gut abkochen!!
Gemüse – Salate, Möhren, Zucchini, Broccoli, Keimlinge, Kräuter (Löwenzahn, Brennessel, Schachtelhalm): eigentlich alles, je grüner, desto besser, immer abwechseln. Rohe Kartoffeln, Avocados und Zwiebeln meiden.
Öle –Fischöl, Distelöl, Olivenöl, Leinsamenöl, Borretschöl, Nachtkerzenöl, Abwechselnd. Lebertran (Vit. A u. D) - 1 Tl ein- bis zweimal pro Woche, vor allem im Winter
Vitamine - bei Stress oder Krankheit: Vit. C , Vit. E, Vit. K1 , evtl. B-Komplex
1 - 2 mal pro Woche eine Prise Meeres- oder Kristallsalz